Husten des Krankenpflegers bei der Corona-Virusbehandlung
Husten des Krankenpflegers bei der Corona-Virusbehandlung
Ein Husten des Krankenpflegers in der Corona-Behandlung von Patienten genügt, dass dieser Pfleger die gefährdende Tätigkeit einstellt und Ansprüche auf Verdienstausfall für 5 Jahre ab Aufgabe der gefährdenden Tätigkeit geltend macht.
Dies sieht § 3 Abs. 2 Berufskrankheitenverordnung (BKV) vor.
Der Krankenpfleger sollte Antrag auf Leistungen bei der Berufsgenossenschaft stellen und Antrag auf rechtsbehelfsfähigen Bescheid dazu.
Anmerkung:
Man muss sich wundern, dass diese Anspruchsgrundlage des § 3 Abs. 2 BKV gewissermaßen totgeschwiegen wird.
Rolf Battenstein
Fachanwalt für Sozialrecht